*Seit Oktober 2024 wurden 487.472 Schattenbäume in Peru, Honduras und Indien gepflanzt (Stand: August 2026). Mehr Informationen unter www.schattenbaumprojekt.com
Der Klimawandel und seine Folgen sind nicht fair. Sie bedrohen den Kaffeeanbau weltweit – und damit auch die Existenzgrundlage der Menschen, die Kaffee anbauen.
Wir von Café Intención fanden schon immer, dass Kaffee nur dann gut ist, wenn alle etwas davon haben. Deshalb stellen wir uns auch dieser Herausforderung. Wir werden tun, was wir können, um langfristig fairen Kaffeeanbau zu ermöglichen.
Wie wir aktiv werden? Indem wir gemeinsam mit Kaffeebauern und Kaffeebäuerinnen vor Ort Schattenbäume pflanzen.
Bis 2050 könnten 50 % der Anbauflächen für Kaffee durch die Folgen des Klimawandels verloren gehen. Um dem entgegen zu wirken, engagieren wir uns mit unserem ganzheitlichen Ansatz direkt vor Ort.
Seit Ende 2025 pflanzt die Kooperative Manarcadu Social Service Society in Kerala, bereits Schattenbäume auf ihre Kaffeefeldern. Denn auch in Indien zeigen sich die Folgen des Klimawandels und auch hier möchten wir unterstützen. Wir beziehen aus der teilnehmenden Kooperative die Robusta-Bohnen für unsere Espresso-Spezialitäten.
Kaffeepflanzen sind Schattengewächse
Ausreichender Schatten ist wichtig für Kaffeepflanzen. Denn Kaffeepflanzen sind sehr temperaturempfindlich und stehen unter Stress, wenn die Umgebung zu heiß und trocken ist. Das macht sie auch anfälliger für Schädlinge oder Krankheiten. Schattenbäume ermöglichen Schutz vor erhöhten Temperaturen und anderen Extremwetterlagen.
Wind, Wetter und Biodiversität
Schatten senkt nicht nur die Temperaturen im Kaffeefeld, sondern verbessert auch das Mikroklima. Außerdem schützen Schattenbäume je nach Art die Pflanzen vor Wind und den Boden vor Erosion – und erhöhen nebenbei die Artenvielfalt.
Zusatzeinkommen
Bei einigen Baumarten können die Kaffeebäuerinnen und Kaffeebauern Früchte ernten und mit diesen Zusatzeinnahmen ihr Einkommen verbessern.
Einige unserer Projekt-Kooperativen haben ihre eigenen Baumschulen gegründet, um zukünftige Schattenbäume selbst großzuziehen. So können sie entscheiden, welche Arten gepflanzt werden sollen.
Die meisten Schattenbäume verbringen die ersten sechs Monate ihres Lebens in einer Baumschule damit, fleißig zu wachsen.
Wann Setzlinge gepflanzt werden können, ist abhängig von der Regenzeit. In Honduras bedeutet das: Von Mai bis Oktober kann gepflanzt werden, in Peru von November bis Mai. In Kerala, Indien werden die Setzlinge mit dem Start der Monsunzeit zwischen Juni und August eingepflanzt.
Manche Baumarten wachsen schneller als andere. Doch je nach Klima, Art und Pflege sind die Schattenbäume nach drei bis fünf Jahren bereit, reichlich Schatten zu spenden.
*Seit Oktober 2024 wurden 487.472 Schattenbäume in Peru, Honduras und Indien gepflanzt (Stand: August 2026). Mehr Informationen unter www.schattenbaumprojekt.com